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Europäische Reiseversicherung unterliegt zu 100%

Sie erinnern sich, liebe Blog-Leser. Vor ca. einem Jahr habe ich in diesem Blog das perfide Verhalten der Europäischen Reiseversicherung in einem aus meiner Sicht klaren Fall eines Gepäckdiebstahls aufgezeigt. Lesen Sie nochmals unter Europäische Reiseversicherung zahlt nicht – Oder: Wenn die Versicherungsbranche sich selbst parodiert.

Nun ist es soweit: Das Urteil des Zivilgerichts des Kantons Basel-Stadt liegt vor. Die “Europäische” verliert auf allen Ebenen und muss unseren Kunden den vollen Schaden des Diebstahls, über CHF 4’000, zurückerstatten sowie die gesamten Gerichtskosten und unsere Anwaltskosten übernehmen. Hier finden Sie das Urteil: Entscheid Europäische geschwärzt.

Nach meinem Blog-Eintrag hatte mich der CEO der Europäischen, Thomas Tanner, noch unter Druck setzen wollen. So kündigte er an, mein Vorgehen bezüglich Publikation via Blog und den damit für die Europäische einhergehenden möglichen Reputationsschaden in der Geschäftsleitung thematisieren zu wollen. Die gesamte Geschäftsleitung, also auch Patrik Grobe, bestätigte den für mich damals völlig unverständlichen Entscheid.

Nun ist die Quittung gekommen. Die Europäische muss zahlen und hat ein Stück Glaubwürdigkeit eingebüsst. Die Dextra fühlt sich in ihrer Haltung bestätigt. Sofern ein Fall zu gewinnen ist, wird er ohne Wenn und Aber durchgezogen. “DEXTRA: SIEG NACH PUNKTEN”, wie wir auf unserer Website versprechen. Ok, hier war es ein Knockout.

 

Online-Reisevermittler im Konkurs: Vom Schnäppchenurlaub zum Albtraum und zurück? – Gastbeitrag von RA Manuel Cozzolino*

* Rechtsanwalt Manuel Cozzolino ist bei der Dextra Rechtsschutz AG angestellt.

Kurz vor Beginn der sommerlichen Hauptferienzeit brodelte die Gerüchteküche bereits heftig, in der letzten Juliwoche 2016 folgte dann die ernüchternde Gewissheit: Der Unister-Konzern, dem auch bekannte Namen wie www.ab-in-den-urlaub.de, www.fluege.de und www.reisegeier.de angehören, meldet kurz nach dem Tod des Firmengründers bei einem Flugzeug-Absturz Insolvenz an.

Auch die bei Schweizer Fernwehgeplagten geschätzte Buchungsplattform www.hoteling.com hat ihre operative Geschäftstätigkeit eingestellt und steht seit Kurzem unter englischer Konkursverwaltung. Einen Namen gemacht hat sich hoteling.com auf den einschlägigen Reiseportalen, wo ihre Angebote regelmässig als am preiswertesten gelistet und entsprechend häufig gebucht wurden. Anhand des Beispiels hoteling.com soll nachfolgend exemplarisch dargestellt werden, wie Sie sich im Schadenfall richtig verhalten und sich wehren können. Continue reading