Betreibungen, Inkasso-Haie und ihre Anwälte

In der Schweiz gibt es mittlerweile 2.8 Millionen Betreibungen pro Jahr. Im Gegensatz zu den umliegenden Ländern braucht es dazu keine Forderung. Hierzulande kann Jeder Jeden betreiben, ohne dass er seine Forderung auch nur glaubhaft machen muss. Die negativen Effekte, die dies hat, sind unübersehbar:

  • Betreibungen werden dazu eingesetzt, angebliche Schuldner zu einer Zahlung zu nötigen, die sie sonst nicht tätigen würden.
  • Betreibungen werden oft auch dazu eingesetzt, die Gegenseite anzuschwärzen und ihr einen Eintrag im Betreibungsregister zu verpassen.
  • Oft vergessen die angeblichen Schuldner, Rechtsvorschlag gegen die Betreibung zu erheben. Sie müssen dann den betriebenen Betrag bezahlen, ohne dass sie ihn schulden.
  • Unsere Betreibungsämter werden durch diese Betreibungen mehr als finanziert, während andere öffentliche Bereiche leiden. Zum Beispiel werden Polizisten für die Zustellung von Betreibungen eingesetzt statt für die Sicherheit.

Dextra will dagegen etwas unternehmen. Die grössten Profiteure dieses leichten Zugangs sind Inkasso-Haie und ihre Anwälte. Erstere drohen nicht nur ungerechtfertigt mit Betreibungen, sie machen den Verzicht auf eine Betreibung oft auch von einer Bezahlung ungerechtfertigter Gebühren abhängig. Auch Anwälte, die von Inkasso-Haien eingesetzt werden, sollten von allen Rechtsschutzversicherern boykottiert werden.

Inkassobüros und Anwälte werden hier in diesem Blog künftig beim Namen genannt. Zudem setzen wir uns dafür ein, dass Betreibungen erschwert und dass Inkassobüros verboten oder stark reguliert werden. Wer uns dabei unterstützen oder mitstreiten will, soll sich bitte bei mir persönlich melden.

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