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Unter diesem Link finden Sie jährlich aktualisierte Konkurrenzvergleiche:

Konkurrenzvergleiche Stand Juni 2017

Rechtsschutz-Produkte lassen sich leicht analysieren, indem man sie in folgendem Schema abbildet:

  • Wer ist versichert? (oft nicht identisch mit dem Versicherungsnehmer)
  • In welcher Eigenschaft? (z.B. nur als Patient, nur als Reisender, Mieter, Lenker eines Fahrzeuges etc.)
  • Für welche Rechtsstreitigkeiten? (z.B. Arbeitsrecht, Strafverteidigung etc.)
  • Für welche Leistungen? (z.B. Eigenleistung des Versicherers oder Anwaltskosten, Gerichtskosten, Expertisekosten, Parteientschädigungen bis CHF 300’000)
  • In welchem Gebiet gilt die Versicherung? (z.B. Schweiz und EU/EFTA)
  • Gibt es wichtige Deckungsausschlüsse? Wie ist die Karenzfrist oder der Eintritt des Schadenfalls definiert?

Auf dem Markt finden sich folgende Rechtsschutz-Produktgruppen:

  • Privat- und Verkehrsrechtsschutzversicherung (deckt die private nicht-berufliche Tätigkeit oder die Tätigkeit in einem Anstellungsverhältnis ab; der Verkehrsrechtsschutz gilt meist noch umfassender, also auch, wenn man als Selbständigerwerbender unterwegs ist)
  • Betriebs- und Betriebsverkehrsrechtsschutz (deckt die selbständige Erwerbstätigkeit oder die Tätigkeit als Betrieb ab und umfasst in der Regel auch die Tätigkeit der Angestellten für die Firma, je nach Produkt auch die Tätigkeit der Verwaltungsräte; der Verkehrsteil eignet sich bei Fahrzeugen, die auf die Firma eingelöst sind, diese sind dann oft auch bei privatem Gebrauch versichert)
  • Immobilien-Rechtsschutz (deckt Risiken im Zusammenhang mit Immobilien ab, wobei meist der Kauf und Verkauf oder der bewilligungspflichtige Bau oder Umbau von der Deckung ausgeschlossen sind, Ausnahmen werden in Posts vorgestellt)
  • Verbands-Rechtsschutz (Standard- oder Spezialprodukte für kleine oder grosse Verbände und Organisationen, meist Spezialverträge)
  • Spezial-Rechtsschutz (Spezialverträge für grössere Verbände, Firmen oder Organisationen, die massgeschneidert für diese Kunden angefertigt werden; man unterscheidet zwei Formen: Spezialverträge, die einen Mix oder eine Auswahl von Risiken abdecken, die aus Standardprodukten bekannt sind, oder Spezialverträge, die Risiken oder Deckungssummen umfassen, die sonst in Standardprodukten nicht oder sehr begrenzt angeboten werden)

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